Für mich war Norbekov der richtige Einstieg, weil ich erstmal aus der Gehirnwäsche raus musste, dass es selbstverständlich sei, beim Älterwerden eine Brille zu brauchen. Das Verstehen, dass kommerzielle Motive dahinter stecken, und dass die Augen selbstverständlich so fit sein können wie der ganze Körper, hat mir den Mut gegeben, mich daran zu trauen. Seine Übungen waren für mich zunächst als Einstieg für die Augenbeweglichkeit, dann aber mehr als Ganzkörper-Gelenkeübungen wertvoll.
Der zweite wichtige Punkt war für mich dieses Augenforum. Hier habe ich, besonders durch die Diskussionen in Flos Threads, erst richtig verstanden, wie das Auge und das richtige Sehen im Einzelnen funktionieren.
Erst jetzt ist Bates für mich sehr hilfreich, um den letzten Schliff in der vollen Klarsicht beim Lesen zu finden. Ich habe noch immer eine leichte Doppelung, die ich noch loslassen möchte. Und jetzt kann ich auch verstehen, nachvollziehen und nutzen, was er schreibt.
Benjamins „Ohne Brille bis ins hohe Alter“ habe ich zwar damals gelesen. Aber entweder brauchte ich noch keine Brille, oder ich habe es als eine eher unerreichbare Kuriosität aufgefasst. „Schön wärs, aber wer weiß, ob das funktioniert…“
Viele Grüße
Sina
